Exponat 073 – Holz in Form Niedermeier GmbH

Modelle von Baumblättern 

Ahorn, Buche und Eiche

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Exponatbeschreibung 073: Modelle von Baumblättern


Diese dekorativen Modelle von Baumblättern der bekanntesten heimischen Harthölzer sind aus in mehreren Lagen verleimten und in Form gebogenen Sperrholzschichten hergestellt.
Entsprechend der Baumarten bestehen die Deckschichten aus Ahorn-, Buchen-, oder Eichenfurnier. Die Blattadern sind durch handwerkliche Furnierarbeiten, ein Teil der sogenannten Kreuzfuge, nachempfunden. Mit Hilfe eines 3D-Fräsprogramms wurden die Blattformen berechnet und mit 5-Achs-CNC-Technik ausgeschnitten.




Holziges Umweltstatement


Unser Beitrag zum Umweltschutz sind formaldehydfreie Verleimungen. Diese Verklebungstechnik von Holz gewinnt zunehmend an Relevanz. Aufgrund der nachweislich negativen Auswirkungen von Formaldehyd auf die Gesundheit des Menschen produzieren wir unsere Produkte zu 100% formaldehydfrei!




Über uns


Holz in Form ist ein Familienunternehmen mit handwerklich ideenreichen und vorausschauenden Schreinern in der dritten Generation, das immer wieder nach Marktnischen gesucht hat und heute hauptsächlich im Business-to-Business-Bereich arbeitet.

Mit viel Leidenschaft wurde immer wieder versucht “die Grenzen des Machbaren zu überschreiten, um am Ende das vermeintlich Unmögliche möglich zu machen”.

Angefangen hat alles 1935, als der Schreinermeister Josef Niedermeier in Warth den Grundstein für das Unternehmen legte – damals noch mit einer konventionellen Schreinerwerkstatt. 1967 übernahm Sohn Wilhelm Niedermeier den väterlichen Betrieb. Nachdem sein Sohn Rupert Niedermeier 1992 die Meisterschule abgeschlossen und zusätzliche praktische Erfahrungen in der Schweiz gesammelt hatte, forcierten Vater und Sohn ab 1993 gemeinsam die Weiterentwicklung der Formholztechnik und boten anderen Fachbetrieben nun ihre profunde “Kompetenz in Rund” an – sowohl für Kleinserien als auch für knifflige Einzelaufträge. Holz in Form Niedermeier war “geboren”.




Mehr Wissen


“Wenn ein Werkstück größer als die Hobelbank oder rund ist, dann solle man die Finger davon lassen, weil es sich im Normalbetrieb nicht rechnet.”, lautet einer der Leitsprüche von Schreinern.

Niedermeier erkannte darin eine neue Chance. Die Lösung hieß “gegen den Strom zu schwimmen”. Man wollte künftig Spezial-Know-How in Sachen Formholz anderen Schreinern anbieten, damit diese ihren Betrieb nicht mit teuren Einzelanfertigungen belasten oder ihre Arbeitskräfte mit diesen diffizilen Arbeiten blockieren mussten. So legte er ab 1993 – nach einer eingehenden Marktanalyse – mit seiner neuen “Formteil-Idee”, einer Kombination aus Hydraulik- und Pneumatik-Technik, den Grundstein für die zukunftsträchtige Neuausrichtung des Betriebs als Zulieferer für Halbfertigteile. 1998 folgte ein weiterer technischer Sprung mit der Entwicklung der ersten Presse mit Vakuum-Technik im Eigenbau. Die neue Geschäftsidee erwies sich als äußerst erfolgreich und so errichtete das Unternehmen im Jahr 1999 auf über 2.000 Quadratmetern Produktionsfläche eine neue Fertigungshalle – beheizt ausschließlich mit Holzabfällen aus dem eigenen Betrieb. Im gleichen Jahr wurde auch die Holz in Form GmbH gegründet, die Rupert Niedermeier 2004 als alleiniger Geschäftsführer übernahm.





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