Starke Buchen waren einstmals begehrter Rohstoff für ein altes Gewerbe im Steigerwald. Diese sogenannten „Schaufelbuchen“ lieferten den Rohstoff für das Schaufel und Stielmachergewerbe. Früher wurden die großen Schaufeln mit Stiel aus einem Stück gefertigt. Die hierfür benötigten Buchen mussten entsprechende Dimensionen haben. Dies setzte ein hohes Alter der Bäume voraus, bei der Buche mehr als 200 Jahre. Neben speziellen Schaufeln für Getreide wurden auch andere Formen für Schüttgut jeder Art hergestellt. Abnehmer waren und sind vor allem Brauereien, Mälzereien sowie Bäckerbetriebe. Im Gegensatz zu Metallschaufeln werden die Körner nicht beschädigt und im Endprodukt sind keine Spuren von Metall enthalten.