Rosolie für Duft-, bzw. Erfrischungswasser, wie Eau de Cologne
Waldglas, 17./18. Jahrhundert
Im Jahre 1708 hat der italienische Parfümeur Giovanni Maria Farina das Kölnisch Wasser erfunden und nach seiner neuen Heimatstadt benannt. Von Beginn an wurde das vor allem auch in Adelskreisen sehr beliebte, zitrusfrische Wunderwasser in dem zylindrisch langgezogenen grünstichigen Glasflakon vertrieben. Die grüne Farbe des Waldglases ist auf die Verunreinigung der Rohstoffe mit Eisenoxid zurückzuführen. Obwohl sich Glas unendlich oft wieder einschmelzen lässt, handelt es sich bei Farinas Roseole für Eau de Cologne um den ersten Einwegflakon.