Reste eines abgebrochenen hölzernen Buchdeckels aus dem späten Mittelalter.
Der Holzbuchdeckel stammt aus einem umfangreichen Rechnungsbuch der Kammermeister des ehemaligen Kollegiatstifts St. Peter und Alexander (Aschaffenburg). Das mehrere hundert Seiten umfassende "Amtsbuch" beinhaltet die Rechnungseinträge der Jahre 1390 bis 1429.
Solche hölzernen Buchdeckel waren in den mittelalterlichen "Schreibstuben" von Klöstern und Stiften keine Seltenheit. Man erkennt noch gut die Reste des Metallverschlusses des Buches. Gut sichtbar ist allerdings auch der konservatorisch schwierige Zustand des Objekts selbst.
Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, Stiftsarchiv Nr. 4212.