Exponat 026 – Bayerische Staatsforsten, Regensburg

Entspannungsliege

der Bayerischen Staatsforsten

Gebaut von den Auszubildenden des Forstbetriebs Fichtelberg, 2019

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Exponatbeschreibung 026: Entspannungsliege


Die Entspannungsliege der Bayerischen Staatsforsten

Von den Forstwirtauszubildenden am Forstbetrieb Fichtelberg selbst gebaut, passt sich diese Liege ergonomisch an den Menschen an.

Stress und Hektik gibt es in der Welt der Bäume nicht, sie lassen sich Jahrzehnte Zeit, um zu wachsen. Der Wald steht damit für Ewigkeit und ist der Gegenentwurf zu unserem schnelllebigen Alltag. Auch Holz strahlt diese Ruhe noch aus und ist damit die erste Wahl für gesunde Möbel und natürliches Bauen.

Spüren und fühlen Sie die entschleunigende Kraft des Holzes, schließen Sie die Augen und riechen Sie mit jedem Atemzug den Wald. Egal von wo, mit der Liege finden Sie immer in den Ruheort Wald.




Holziges Umweltstatement


Wer denkt, Naturschutz und Waldnutzung seien unüberbrückbare Gegensätze, der ist klar auf dem Holzweg. Denn den Wald Schützen und Nutzen, das ist das Prinzip, nach dem die Bayerischen Staatsforsten Forstwirtschaft betreiben. Wir nennen das auch Nachhaltigkeit. Und stehen damit in bester Tradition von Hans-Carl von Carlowitz, der vor 300 Jahren diesen Hoffnungsbegriff prägte. Unser Leitbild „Nachhaltig Wirtschaften“ setzen wir in unserer täglichen Arbeit konsequent um. Das heißt ganz konkret, die drei Bereiche Ökologie, Ökonomie und die soziale Funktion der Wälder in der Balance zu halten: Menschen mit dem nachwachsenden und ökologischen Rohstoff Holz zu versorgen, die Natur erhalten und Artenvielfalt zu fördern. Wir sichern wichtige Waldfunktionen für die Luft und unser Wasser und Erhalten die Erholungsfunktion unserer Wälder.




Über uns


Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften mit ca. 2.700 Beschäftigten den gesamten bayerischen Staatswald, insgesamt 808.000 ha (11% der Landesfläche).

Oberstes Prinzip bei der Bewirtschaftung des Waldes ist die Nachhaltigkeit, das heißt wir entnehmen nicht mehr Holz aus dem Wald als nachwächst. Auf unserer Fläche wachsen jedes Jahr 6,1 Mio. m³ Holz nach, von denen wir weniger als 5 Mio. m³ nachhaltig nutzen.

41 Forstbetriebe mit 370 Revieren bewirtschaften den Staatswald vor Ort, unterstützt vom Forstlichen Bildungszentrum in Nürnberg und Laubau, dem Zentrum für Energieholz in Oberammergau, der Forsttechnik in Bodenwöhr und dem Pflanzgarten in Bindlach und Laufen. Sitz der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten ist in Regensburg.

Nachhaltig Wirtschaften – das ist der Leitspruch der Bayerischen Staatsforsten.

In der Personalpolitik planen wir ebenso sorgfältig und langfristig. Für seine familienfreundliche Personalpolitik hat das Unternehmen im Jahr 2012 das Zertifikat berufundfamilie erhalten.

BAYERISCHE STAATSFORSTEN AöR
Tillystraße 2

93053 Regensburg

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Mehr Wissen …


Der bayerische Staatswald hat tausende Facetten, informieren Sie sich über unsre zahlreichen Projekte:

Waldumbau: „Bäumchen wechsel Dich!“

Der Klimawandel ist die große Herausforderung für die Forstwirtschaft. Vor allem Fichtenreinbestände könnten Probleme bekommen. Dadurch sind sie einerseits auf regelmäßige Niederschläge angewiesen. Andererseits finden die Bäume bei Stürmen weniger Halt im Boden. Trockenschäden und große Windwürfe sind die Folge.

Das Zauberwort heißt daher: Waldumbau. Klimaempfindliche Nadelwälder werden in widerstandsfähige Mischwälder umgebaut. Ziel sind stabile und strukturreiche Mischwälder, die zu mindestens 30 % aus Laubbäumen bzw. Tanne bestehen.

www.baysf.de/waldumbau

„Die Wilden Wälder“ des Staatswaldes:

Die Bayerischen Staatsforsten leben den Bayerischen Weg des Schützens und Nutzens auf der gesamten Fläche des Staatswaldes. Und sie sind bereit, diesen Weg weiter zu entwickeln. Das heißt konkret: Zum einen auf den vorhandenen großen Flächenanteilen Natürlicher Waldentwicklung weitere Qualitätsverbesserung für den Naturschutz erreichen. Zum anderen ein sinnvoller, behutsamer, an fachlichen Kriterien orientierter, weiterer Ausbau der Flächen Natürlicher Waldentwicklung wie die Ausweisung neuer bzw. Erweiterung bestehender Naturwaldreservate. Dabei kommt der trittsteinartigen Vernetzung der Naturschutzbereiche besondere Bedeutung zu.

www.baysf.de/bayerns-wilde-waelder

Sonderprogramm „Der Wald blüht auf“:

Gibt es etwas Schöneres als üppig blühende Sommerwiesen? Für viele Insekten wohl kaum. Die reiche Blütenpracht ist nicht nur für das menschliche Auge beeindruckend, sondern eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Insektenarten.

Um in den Staatswäldern das Angebot an Blühflächen für die heimischen Insekten zu steigern, wurde das Projekt „Der Wald blüht auf“ ins Leben gerufen. Dieses Naturschutzprojekt wird gefördert vom Freistaat Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen im Staatswald.

www.baysf.de/waldbluehtauf

Den Wald erkunden:

Tausende Wander-, Rad- und Reitwege vom Spessart bis zum Karwendel laden ein, sich in den Wäldern der Bayerischen Staatsforsten zu erholen. In Zahlen sind das mehr als 9.000 km markierte Wanderwege, 3.400 km Rad- und 270 Kilometer Reitwege. Und damit nicht genug. Walderlebnispfade, Grill- und Badeplätze, Wildtiergehege und Spielplätze kommen dazu und machen den Staatswald zu einem Erholungsraum erste Klasse.

www.baysf.de/de/wald-erkunden

Trekking Bayern - Herzlich Willkommen zum Abenteuer Wildnis:

Abwechslungsreiche Wanderungen durch Wilde Wälder. Schlafen in Zelten und nicht in festen Unterkünften. Was nach fernen Abenteuern klingt, können Sie ab sofort in Bayern erleben! Auf dieser Seite finden Sie Routen, Zeltplätze und Buchungsmöglichkeiten, um Ihr Trekking-Abenteuer zu planen. Die ersten beiden Regionen sind der Spessart und der Steigerwald. Sie bieten die besten Voraussetzungen für Naturliebhaber, um ein Stück Ursprünglichkeit zu erleben. Nach und nach werden weitere Regionen in Bayern hinzukommen. Lassen Sie sich überraschen!

https://www.trekking-bayern.de

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