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Grußwort für die Wanderausstellung
„Holz macht Sachen!“

Exponat 052 – Stadtmuseum Deggendorf
Kuckucksmaschine aus Holz
hergestellt von Christian Thurnherr
Der Kuckuck legt sein Kuckucksei in die Nester kleinerer Singvögel, wo das wenige Stunden alte Kuckucksjunge dann die Eier der sogenannten Wirtsvögel entfernt und alleine heranwächst.
Durch Drehen der Kurbel an der Kuckucksmaschine ertönt der Ruf des Kuckucks. Dabei handelt es sich um den charakteristischen Laut des Männchens, der vor allem zur Balz eingesetzt wird. Er kündigt den Frühling an und soll Glück bringen.
Leider ist der Kuckuck gefährdet. Immer mehr landwirtschaftliche Nutzflächen zerstören die Lebensräume der Vögel, in deren Nester der Kuckuck seine Eier legt. Durch den starken Einsatz von Pestiziden gibt es außerdem immer weniger Insekten, die Nahrungsquelle des Kuckucks.
Ein zusätzliches Problem ist der Klimawandel. Bei einigen Wirtsvögeln des Kuckucks, hängt der Brutbeginn von der Temperatur ab. Das heißt, sie fangen früher an zu brüten als bisher. Der Kuckuck hat aber immer noch die gleichen Zugzeiten wie früher. Deshalb findet er nur schwer geeignete Nester, in die er seine Eier legen kann. Denn die Nester müssen am Anfang der Brut stehen, damit der junge Kuckuck als Erster schlüpft, um die anderen Eier aus dem Nest werfen zu können.
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